Concerts
Modern String Quartet + Ensemble Sarband
Ensemble Sarband
Marilyn
Programme: MARILYN - Lasst mich fliegen wie einen Schmetterling in die Nacht
Programmes

PICTURES AT AN EXHIBITION - framed in Jazz
90 min
Angetrieben von der Lust, Bekanntes zu verwandeln, begegnen wir Mussorgskys Bildern einer Ausstellung mit neugieriger Respektlosigkeit. Nach ueber vier Jahrzehnten gemeinsamer Klangforschung hinterfragen wir, wie viel Bewegung in einem Denkmal steckt und wie sich klassische Form in improvisatorische Freiheit ueberfuehren laesst. So wird aus der Galerie der Erinnerung ein Raum lebendiger Gegenwart.
In dieser Neuinterpretation werden Mussorgskys Motive zu Projektionsflaechen eines modernen Klangraums: Gnomus taucht in die chaotische Farbwelt eines Jackson Pollock, Baba Jaga stuermt durch die expressiven Linien Kandinskys. Jazz wird hier zum Rahmen, nicht zur Stilrichtung - ein Medium, das alte Strukturen in neue Perspektiven bricht. Entstanden ist keine Hommage, sondern eine Ausstellung in Bewegung: ein Dialog zwischen Tradition und Experiment, Form und Freiheit, Komposition und Improvisation.
Auszug aus dem Programm:
- Promenade I (M. Mussorgsky / Arr.: Joerg Widmoser)
- Gnomus (M. Mussorgsky / Arr.: Andreas Hoericht)
- Lucky Man (Greg Lake / Arr.: Joerg Widmoser)
- Limoges (M. Mussorgsky / Arr.: Winfried Zrenner)

THE GREATEST - Bach, Mozart, Beethoven, Schubert - framed in Jazz
85 min
Wir haben uns gefragt, ob die grossen Klassiker wirklich abgeschlossen sind oder ob ihre Musik, einmal aus dem goldenen Rahmen befreit, noch immer waechst. Zwischen kontrapunktischer Architektur und improvisatorischer Freiheit entsteht ein Raum fuer Dialog, in dem Bach, Beethoven und Mozart nicht zitiert, sondern befragt werden. Vielleicht beginnt wahre Tradition genau dort, wo man wagt, sie zu verwandeln.
"The Greatest" ist kein Crossover, sondern ein aesthetisches Experiment ueber Zeit, Struktur und Interpretation. Klassische Themen werden dekonstruiert, rhythmisch aufgeladen und harmonisch verschoben, bis sie neue Bedeutungsraeume eroeffnen. Wenn Haendels Wassermusik in den Strudel der Jazzrhythmik geraet und Debussy in modalen Farben leuchtet, zeigt sich: Auch die Vergangenheit ist ein unerschoepflicher Generator der Gegenwart.
Auszug aus dem Programm:
- J. S. Bach: Wohltemperiertes Klavier I, Praeludium und Fuge C-Dur
- G. F. Haendel / Andreas Hoericht: Aqua musica nova
- Franz Schubert / Winfried Zrenner: Erlkoenig
- L. van Beethoven / Joerg Widmoser: Mich brennt ein heisses Fieber (Hot Fever)

MILES 100 - So What
90 min
Manchmal genuegt ein einziger Ton, um eine Aera zu veraendern. Bei Miles Davis war das Programm. Zum 100. Geburtstag dieses musikalischen Revolutionaers begeben wir uns auf eine Reise durch Stille, Modal und Fusion - dorthin, wo Improvisation zur Haltung und Schweigen zur Kunstform wird. Miles war nicht nur Trompeter, sondern ein aesthetischer Seismograph, der kommende Klaenge spueren konnte, bevor sie jemand anderer hoerte.
"So What" ist keine Hommage, sondern eine Reflexion ueber Wandel, Risiko und radikale Eleganz. Das Programm verknuepft Stationen von Birth of the Cool bis Tutu mit neuen Arrangements, die Davis' Geist der Neuerfindung weiterfuehren. Zwischen Struktur und Freiheit entsteht ein klangliches Portraet des Kuenstlers als Denkender - ein Musiker, der den Jazz nicht spielte, sondern immer wieder neu erfand.
Auszug aus dem Programm:
- All Blues (Miles Davis)
- Round Midnight (Thelonious Monk)
- Tutu (Marcus Miller)
- Bitches Brew (Miles Davis)
Quartet
40 Years in 5 Decades
0 MSQ 5 DECADES 0303
Rheinische Post
„This is no ordinary quartet, this is world class. A spirited foursome that builds a unique sonic cosmos with exceptional precision and masterful improvisation.“
Rheinische Post
Timeline

Birth of an Adventure
The birth of an adventure: founded in Munich in 1983, MSQ begins its path between classical music, jazz and contemporary sound. In 1986, the ensemble receives a scholarship from the City of Munich and appears in Weimar, Hamburg and Hanover. Early collaborations with Konstantin Wecker become a first hallmark.

International Reach
International visibility accelerates: tours with Mercedes Sosa (1989), through the USA (1990), West Africa, and later Israel, Cyprus and Greece. The quartet discovers that music speaks every language.

Tours and Premieres
Between premieres, tours and sleepless nights, a repertoire emerges that refuses categories: including Gloria Coates’ 5th String Quartet (1995), appearances at Schleswig-Holstein Music Festival, and extensive tours across Southeastern Europe and the United States.
