Über uns

Modern String Quartet

Über uns

Klanggeschichte, Persönlichkeiten und unsere Reise.

„Dies ist kein Allerwelts-Quartett, dies ist Weltklasse. Eine vergnügte Viererbande, die mit ungewöhnlicher Präzision einen Klang-Kosmos der besonderen Art mit meisterhafter Improvisation aufbaut.“ Rheinische Post
Im Laufe der Zeit hat sich das MSQ zu einem der prägenden Ensembles der europäischen Crossover-Szene entwickelt, das weltweit Tausende von Konzerten gibt:

Vier Jahrzehnte

Beginnings
1983-1988

Beginnings

Die Geburt eines Abenteuers: 1983 in München, beginnt das Modern String Quartet seinen Weg als Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz und Neuer Musik. Schon in den frühen Jahren erhält das Ensemble ein Stipendium der Stadt München (1986) und zeigt bei Meisterkonzerten in Weimar sowie Festivalauftritten in Hamburg und Hannover sein Potenzial, zur Freude eines Publikums, das plötzlich staunt, was vier Streicher alles anrichten können. Die Zusammenarbeit mit Weggefährten wie Konstantin Wecker wird zu einem ersten Markenzeichen.

Early days
1989-1994

Early days

Internationale Präsenz nimmt Fahrt auf: Tourneen mit Mercedes Sosa (1989), durch die USA (1990) und über Westafrika, später auch durch Israel, Zypern, Griechenland. Grenzen? Ein schönes Wort für Landkarten. Das Quartett entdeckt: Musik spricht alle Sprachen der Welt.

Reisen durch Europa
1995-2000

Reisen durch Europa

Zwischen Uraufführungen, Tourneen und schlaflosen Nächten entsteht ein Repertoire, das sich weigert, Schubladen zu kennen: Werke wie das 5. Streichquartett von Gloria Coates (1995), Auftritte auf dem Schleswig Holstein Musikfestival und umfangreiche Konzertreisen durch Südosteuropa und die USA. Klassik im Clubs, Jazz in Konzersälen – wir nennen es schlicht: kulturelles Doppelleben.

Tsunami
2001-2005

Tsunami

Einladungen zu den großen Bühnen: Schleswig-Holstein Festival, Berliner Festspiele, Bregenzer Festspiele. Das MSQ wird zum Klanglabor mit Gaststars wie Charlie Mariano und Klaus Doldinger. Alben wie Watermusic entstehen. “Watermusic”? Eher ein Tsunami!

Bewahren und Brechen der Tradition
2006-2010

Bewahren und Brechen der Tradition

Das MSQ bewahrt Tradition, indem es sie jedes Mal aufs Neue sprengt: diese Jahre sind geprägt von mutigen Kooperationen und neuen Klangexperimenten. Das MSQ arbeitet z. B. mit Joe Haider Double Quartet, führt „Arabische Passion“ mit Sarband auf. Auftritte (u.a. Singapore, Oslo, Graz, Prag, Abu Dhabi) und CD-Produktionen festigen den Status.

Innovation
2011-2015

Innovation

Das MSQ bleibt innovativ – mit alten Werken, frischen Arrangements und gesteigerter Bühnenpräsenz. Das Wohltemperierte Klavier als Quartett-Version? Warum nicht. „Birth of the Cool“ für Streicher? Klar. White Light Festival, Lincoln Center New York, Ruhrtrienale, Opera National de Bordeaux - Konzertsäle weltweit erleben die Lust an Verwandlung. 2015: Cellistenwechsel – ein neues Kapitel, das die Energie frisch hält.

Kammermusik?
2016-2019

Kammermusik?

Das MSQ verbindet jahrzehntelanges Handwerk mit dem Mut, immer wieder neu zu beginnen. Veröffentlichungen wie Le rythme et la ligne mit Jochen Irmler oder The Rite of Swing, wo Strawinsky plötzlich im Swing badet und niemand ihn mehr herausziehen will. Von Paris bis Warschau entdecken wir: Kammermusik darf alles – sogar schmunzeln. Kosmos, nicht Museum.

Corona
2020-2024

Corona

Corona bremst die Bühnen, aber nicht die Fantasie: „Pictures of a an Exhibition framed in Jazz“ wird zum Wohnzimmer-Event. Das MSQ nutzt Fördermittel (z. B. Neustart Kultur), trifft das Voyager Quartet, überschreitet Grenzen und erforscht neue Konzepte und Formate: Warhol – ein Antimusical (Isar Philharmonie), Falsche Götter (Nibelungen Festspiele Worms), Pergolesis Stabat Mater in improvisierter Fassung. Anna Rehker wird neues Mitglied - neue Cellistin, neue Abenteuer.

Bis Heute
Ab 2025

Bis Heute

Bach Festival Leipzig: vier Streicher zwischen Thomaskirche und Jazzclub – Bach hätte wohl gelächelt. In der Pinakothek der Moderne entsteht ein KI-Programm, das Kunst, Technik und Klang verschränkt. Falsche Götter gastiert im Rahmen der Wagner Festspiele in Bayreuth – göttlicher geht’s kaum. Und während wir spielen, spinnen wir schon weiter: neue Projekte, neue Wege, neuer Kosmos.

Musiker

Joerg Widmoser

Joerg Widmoser

Violin

Winfred Zrenner

Winfred Zrenner

Violin

Andreas Höricht

Andreas Höricht

Viola

Anna Rehker

Anna Rehker

Violoncello